Der längste Teil der Trilogie: Warum FF7 Revelation über 100 Stunden braucht
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Der längste Teil der Trilogie: Warum FF7 Revelation über 100 Stunden braucht

21 September 2026 · 4 min read · Nachrichten

Wer Final Fantasy 7 Revelation wirklich vollständig erleben will, sollte besser den Kalender freiräumen: Game Director Naoki Hamaguchi hat in einem exklusiven Interview mit IGN bestätigt, dass das dritte Kapitel der Remake-Trilogie von Square Enix Completionisten „locker über 100 Stunden” beschäftigen wird. Das ist keine vage Andeutung — Hamaguchi selbst hat nach eigenen Angaben bereits 46 Mal die Credits des Spiels gesehen, während er an der Entwicklung und Feinabstimmung arbeitete.

Final Fantasy 7 Revelation soll damit sogar die bereits beeindruckende Spielzeit von Final Fantasy 7 Rebirth übertreffen. Für viele Fans ist das eine Ansage, auf die sie seit Jahren gewartet haben — für andere ist es vielleicht eine Warnung, rechtzeitig Urlaub zu beantragen.

Was Hamaguchi im Interview angekündigt hat

Hamaguchi ließ gegenüber IGN keinen Zweifel an seinen Ambitionen: Revelation werde der „umfangreichste Teil der Final Fantasy 7 Remake-Trilogie”, mit einer Spielzeit, die leicht über der von Rebirth liegt. Wer alle optionalen Inhalte — Zusatzbosse, Nebenquests und sämtliche Spielaktivitäten — mitnehmen möchte, müsse mit deutlich mehr als 100 Stunden rechnen.

Hamaguchi betonte außerdem, dass Revelation konsequent auf den miteinander verbundenen Regionen aus Final Fantasy 7 Remake und Rebirth aufbaut. Die Spielwelt wird dabei nicht nur erweitert, sondern in die Tiefe entwickelt. Wer die früheren Teile gespielt hat, wird bekannte Orte mit neuen Augen sehen und Verbindungen entdecken, die über die gesamte Trilogie hinweg gewoben wurden. Das war laut Hamaguchi eine der zentralen gestalterischen Absichten von Beginn an, die sich nun im Abschluss der Reihe voll entfaltet.

Hamaguchis Versprechen zur Spielzeit haben bei Fans Gewicht. Als er vor dem Release von Rebirth ankündigte, das Spiel werde für Completionisten fast 100 Stunden bieten, traf das zu. Diese Bilanz macht seine aktuellen Aussagen zu Revelation glaubwürdig — und unterstreicht, dass Square Enix hier nicht übertreibt, um Erwartungen zu schüren.

Gut zu wissen: Hamaguchi bestätigte, dass die Hauptgeschichte von Revelation vollständig innerhalb des Spiels abgeschlossen wird. Die beiden bereits angekündigten Story-DLCs sind optional — wer sie nicht spielt, verpasst kein entscheidendes Ende der Handlung.

Remake, Rebirth und Revelation: Die Spielzeiten im Überblick

Um die Ansage von über 100 Stunden richtig einzuordnen, lohnt ein Blick auf die bisherigen Teile: Final Fantasy 7 Remake bot im vollständigen Durchlauf rund 86 Stunden. Rebirth wurde von Hamaguchi schon vor dem Release als „fast 100 Stunden”-Erfahrung für Completionisten angekündigt — und hielt dieses Versprechen. Revelation soll nun erneut die Latte anheben und seinen Vorgänger merklich übertreffen. Der Sprung soll klein, aber spürbar sein — und vor allem den Completionisten zugutekommen, die wirklich jeden Winkel erkunden.

Zum Vergleich: Das Original-Final Fantasy VII von 1997 forderte je nach Spielweise zwischen 40 und über 150 Stunden — abhängig davon, wie viel Zeit man in Chocobo-Zucht, Materia-Farming und optionale Superbosse investierte. Square Enix knüpft mit Revelation bewusst an dieses Erbe an. Der Abschluss der Trilogie soll zeigen, dass ein modernes Final Fantasy auch im Umfang dem Ursprung gerecht werden kann.

Endgame, Zusatzbosse und zwei bestätigte Story-DLCs

Ein großer Teil der über 100 Stunden entfällt auf das Endgame von Revelation. Square Enix plant erneut einen ausgebauten Post-Game-Bereich mit optionalen Herausforderungen — Bosse, die gezielt für Spieler konzipiert sind, die nach dem Ende der Hauptstory noch nicht genug haben. Fans von Rebirth kennen dieses Konzept bereits aus eigener Erfahrung.

Zwei Story-DLCs sind offiziell bestätigt, über deren genaue Inhalte Square Enix bislang schweigt. Hamaguchi deutete lediglich an, dass „Fan-Lieblinge” im Mittelpunkt stehen sollen. Seitdem diskutiert die Community lebhaft, welche Charaktere gemeint sein könnten — Namen wie Zack Fair oder andere Nebenfiguren aus der Trilogie tauchen dabei besonders häufig auf.

Nicht vertreten sein wird Bone Village: Der bekannte Ausgrabungsort aus dem Original fehlt in Revelation als betretbarer Schauplatz. Alle anderen Regionen der bisherigen Trilogie sollen dagegen tiefer ausgebaut und besser miteinander verknüpft werden als bisher — ein Versprechen, das das Worldbuilding auf ein neues Level heben soll.

Release am 8. April 2027 für alle Plattformen gleichzeitig

Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC — alle Plattformen gleichzeitig. Lange hatte Square Enix nur „Frühjahr 2027″ kommuniziert; das genaue Datum wurde erst Anfang September 2026 offiziell bestätigt.

Für alle, die seit Final Fantasy 7 Remake im Jahr 2020 auf den Trilogie-Abschluss warten, rückt der April 2027 in greifbare Nähe. Und wenn Hamaguchi sein Versprechen hält, dürften Fans nicht nur Story-seitig, sondern auch spielerisch vollends bedient werden — 100 Stunden inklusive. Ein langer Abschluss für eine Reihe, die von Beginn an nie auf Kürze ausgelegt war.

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