Du planst eine Reise nach Edinburgh? Das ist unser umfassender Reiseführer für Schottlands Hauptstadt – von der Anreise und dem Fortkommen vor Ort bis hin zu Geld, Wetter, Unterkunft, Essen und Packliste. Ob du nur einen Tag, ein langes Wochenende oder eine zweiwöchige Schottland-Rundreise planst – fang hier an.
Jeder Abschnitt deckt die praktischen Grundlagen ab und verweist auf einen ausführlicheren Spezialguide. Setz diese Seite auf deine Lesezeichen und arbeite dich durch, während du vom Träumen zum Planen zum Buchen übergehst. Wenn du aus Nordamerika reist, lohnt es sich außerdem, dich vorab über das UK ETA zu informieren.
Anreise nach Edinburgh
Edinburgh ist Schottlands Hauptstadt und eine der am einfachsten erreichbaren Städte in Großbritannien – per Flugzeug, Bahn oder Auto. Wie du anreist, bestimmt deine erste Stunde in der Stadt, also lohnt es sich, die Optionen vorher zu kennen.
Per Flugzeug – Edinburgh Airport
Der Edinburgh Airport liegt etwa 13 km westlich des Stadtzentrums. Ab dem Ankunftsbereich ist der Airlink-100-Bus (ca. 40 Minuten) die günstigste Option; die Straßenbahn fährt bis Haymarket, St Andrew Square und Princes Street und verbindet Edinburgh Gateway und Edinburgh Park für Weiterreisen per Zug. Eine direkte Zugverbindung vom Flughafen gibt es nicht. Taxis und vorgebuchte Transfers warten vor dem Ankunftsbereich.
Alle Routen, aktuelle Preise und Fahrzeiten findest du in unserem ausführlichen Guide: vom Edinburgh Airport ins Stadtzentrum gelangen. Einige Flughafenhotels (Moxy, Holiday Inn mit kostenlosem Shuttle) eignen sich für sehr frühe Abflüge, und alle großen Mietwagenunternehmen – Avis, Hertz, Europcar – haben Schalter im Car Rental Centre.
Per Bahn – Waverley & Haymarket
Edinburgh hat zwei zentrale Bahnhöfe: Waverley (der größere, zwischen Old Town und New Town) und Haymarket im West End. Die meisten Züge halten an beiden Bahnhöfen. Längere Reisen am besten im Voraus buchen, um günstige Preise zu sichern, und das Ticket stets griffbereit haben – beide Bahnhöfe haben Schranken beim Ein- und Ausgang. Waverley hat zwei Ausgänge: einen zur Princes Street nahe The Balmoral (praktisch für New Town Hotels) und einen zur Market Street für die Old Town, mit einem Taxistand an jedem Ausgang.
Per Bahn lassen sich leicht Tagesausflüge nach Dunbar, North Berwick, South Queensferry und Dunfermline unternehmen, sowie Fahrten in die großen Städte Glasgow, Dundee, Aberdeen und Inverness. Unsere Guides zu Tagesausflügen von Edinburgh helfen dir bei der Reiseplanung per Bahn oder Bus.
Per Bus & Fernbus
Der Edinburgh Bus Station befindet sich am St Andrew Square, nur wenige Schritte von George Street und St James Quarter entfernt. Fernbusse verbinden Edinburgh mit Glasgow, Aberdeen und den meisten schottischen Städten; sie sind in der Regel günstiger als der Zug, aber langsamer. Für einige Orte ohne eigenen Bahnhof – etwa St Andrews in Fife – ist der Bus die einzige direkte Verbindung.
Gepäck, Schließfächer & Duschen
Die meisten Hotels bieten nach dem Auschecken kostenlosen Gepäckservice an. Für längere Aufbewahrung oder Tagesausflüge gibt es Gepäckaufbewahrungsservices am Waverley Station und am Bus Station. Mit dem Nachtbus angereist und möchtest dich frisch machen? Im Waverley und in Freizeitzentren mit Schwimmbädern wie dem Royal Commonwealth Pool und Leith Victoria gibt es Duschen.
Fortbewegung & Autofahren
Am besten erkundest du Edinburghs Zentrum zu Fuß – die meisten Sehenswürdigkeiten der Old Town liegen in kurzer Gehdistanz zueinander. Um New Town, Stockbridge, Dean Village oder Leith zu erreichen, kannst du dem malerischen Water-of-Leith-Weg vom West End folgen oder einfach den Bus nehmen.
Lothian Buses decken die Stadt mit einer kostenlosen App und Live-Tracker ab; bezahlt wird per Kontaklos-Zahlung mit den meisten britischen Debit- oder internationalen Kreditkarten. Die Straßenbahn verbindet den Flughafen über das Zentrum bis Newhaven bei Leith. Taxistände gibt es überall in der Stadt, und du kannst ein schwarzes Taxi heranwinken, wenn das Licht an ist (das Taxameter zeigt den Fahrpreis, zahlbar mit Bargeld oder Karte). Uber ist verfügbar, aber oft nicht günstiger. Wenig Zeit? Der Hop-on/Hop-off-Bus fährt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an und auch nach Leith zur Royal Yacht Britannia.
Autofahren in Edinburgh – besser vermeiden
Autofahren in der Stadt ist wirklich stressig – Kopfsteinpflaster, Einbahnstraßen, Straßenbahnen, Touristen und Baustellen machen es einem schwer. Wer zentral wohnt, braucht definitiv kein Auto. Denk daran: In Großbritannien fährt man links und gibt Vorfahrt von rechts an Kreisverkehren.
Im Stadtzentrum gibt es montags bis samstags von 8 bis 18:30 Uhr keine kostenlosen Parkplätze; sonntags vor 12:30 Uhr und abends ist das Parken kostenlos. NCP-Parkhäuser an der Lothian Road (Castle Terrace) und nahe Holyrood sind teuer, während Parkuhren an der Straße Münzen oder Apps wie RingGo akzeptieren. Niemals auf gelben Doppellinien oder in Busspuren parken – das gibt Bußgelder. Park-and-Ride am Stadtrand ist die stressfreie Alternative.
Autofahren im Rest von Scotland
Sobald du die Stadt hinter dir gelassen hast, ist das Fahren in Scotland entspannter. In Ortschaften gilt meist Tempo 48 km/h (30 mph), auf zweispurigen Straßen 97 km/h (60 mph) und auf Autobahnen 113 km/h (70 mph), mit Geschwindigkeitskameras durchgehend. In den Highlands triffst du auf Einspurstraßen mit markierten Ausweichstellen – halte an, um entgegenkommenden Verkehr und schnellere Autos passieren zu lassen. Scotland hat eine sehr niedrige Promillegrenze: Wenn du Destillerien besichtigst, bestimme einen Fahrer. Das Handy am Steuer zu benutzen ist illegal: Route und Playlist vor der Abfahrt einstellen.
Planst du von hier aus eine größere Schottland-Rundreise? Unser 7-Tage-Scotland-Reiseplan und der 10-Tage-Reiseplan zeigen die klassischen Routen, und geführte Highlands-Touren ab Edinburgh sind ideal, wenn du lieber nicht selbst fahren möchtest.
Beste Reisezeit für Edinburgh
Es gibt keine schlechte Jahreszeit für einen Besuch in Edinburgh – jede Saison bringt etwas anderes in Bezug auf Wetter, Preise und Veranstaltungen. Die Temperaturen werden hier in Celsius gemessen, und die Stadt ist dafür bekannt, vier Jahreszeiten an einem einzigen Tag zu erleben. Plan also für wechselhaftes Wetter, egal wann du kommst.
Sommer (Juni–August)
Die belebteste und teuerste Saison, mit einem Höhepunkt während des Edinburgh Festival Fringe, das im August drei Wochen lang die Stadt übernimmt – Zimmer können sich im Preis verdreifachen und schnell ausgebucht sein, also unbedingt frühzeitig buchen. Die Tage sind herrlich lang (Sonnenaufgang gegen 4:30 Uhr, Sonnenuntergang gegen 22 Uhr) mit Höchsttemperaturen um die 20–26°C, obwohl es noch auf 8°C abkühlen kann.
Herbst (September–November)
Eine schöne, ruhigere Reisezeit: warme Tage Anfang September (bis ca. 21°C), die in orangefarbenes Laub und dunklere, atmosphärische Abende übergehen – perfekt für Geistertouren. Der Kalender füllt sich mit Halloween am 31., Guy Fawkes Night am 5. November, dem Weihnachtsmarkt ab Mitte November und St. Andrew’s Day am 30.
Winter (Dezember–Februar)
Kalt, knackig und festlich. Im Dezember liegen die Tiefsttemperaturen um 1°C, im Februar kann es auch unter null gehen; gelegentlicher Schnee ist zauberhaft, bleibt aber selten lange liegen. Das Highlight ist Hogmanay, Edinburghs weltberühmtes Neujahrsfest vom 30. Dezember bis 1. Januar. Einige Attraktionen auf dem Land schließen in dieser Zeit. Unser Guide zu festlichen Aktivitäten im Winter zeigt das gesamte Programm.
Frühling (März–Mai)
Hellere Morgen, blühende Gärten und das gefeierte Kirschblütenfest (am schönsten Ende April bis Mai), bald gefolgt von lila Glyzinen in der New Town. Die Höchsttemperaturen erreichen etwa 18°C, die Tiefsttemperaturen können aber noch auf -2°C fallen, also unbedingt Schichten einpacken. Die Einheimischen scherzen halb im Ernst, dass April und Mai Schottlands Sommer sind.
Was auch immer der Monat ist – kleid dich für alle Eventualitäten. Unser Schottland-Packliste nach Saison-Guide gibt eine vollständige Checkliste.
Geld, Kosten & Trinkgeld
Scotland verwendet das Pfund Sterling (£ GBP). Neben Bank-of-England-Noten siehst du auch schottische Banknoten; beide sind legal, aber manche Geschäfte in England akzeptieren schottische Noten ungerne – tausche sie also um, bevor du in den Süden fährst. Edinburgh ist weitgehend bargeldlos – die meisten Orte bevorzugen Karte oder Smartphone – aber etwas Kleingeld für öffentliche Toiletten und Parkuhren auf dem Land ist sinnvoll.
Die meisten Karten werden in Hotels und Attraktionen akzeptiert, aber American Express ist in Cafés, Pubs und kleineren Geschäften oft nicht möglich. Kontaklos zahlen oder Chip-and-PIN verwenden. Kostenlose Geldautomaten gibt es bei Banken und vor größeren Supermärkten wie Tesco – kleine Kiosk-Automaten oft erheben Gebühren (der Automat warnt dich auf dem Bildschirm). Vor der Reise beim Kreditinstitut nach Auslandsgebühren erkundigen.
Was eine Reise kostet
- Kaffee zum Mitnehmen: £2,50–4,50 · Pint: £4,50–7 · Cocktail: £8–14
- Frühstücksbrötchen: ab £3,50 · Pub-Mahlzeit: £8–16
- Hostel-Schlafsaal: £19–53 · Mittelklasse-Doppelzimmer (z.B. Ibis): £130–360
- Luxus (Balmoral Deluxe Castle View): £500–1.300 pro Nacht
- Attraktionen: Edinburgh Underground Vaults ~£20 · Johnnie Walker Princes Street ~£30 · ganztägige Loch-Ness-Tour ~£54
Einen vollständigen Überblick findest du in unserem Packliste-Guide und, wenn du aufs Budget achtest, in unserem Überblick der Budgethotels in Edinburgh. Vermeide den Fringe und Hogmanay für die günstigsten Zimmerpreise.
Trinkgeld
Trinkgeld wird geschätzt, ist aber nicht obligatorisch. Für guten Tischservice sind etwa 10% üblich – schau zuerst auf die Rechnung, da manche Restaurants bereits einen Serviceaufschlag hinzufügen. Stadtführern (auch bei kostenlosen Touren) am Ende ein Trinkgeld dalassen, und Hotelmitarbeitern, die beim Gepäck helfen, ebenfalls. Taxifahrern gibt man normalerweise kein Trinkgeld.
Kostenlose Aktivitäten
Edinburgh lohnt sich auch mit kleinem Budget. Princes Street Gardens und die Meadows erkunden, Calton Hill oder Arthur’s Seat besteigen, den Water of Leith entlangspazieren, die meisten Stadtmuseen kostenlos besuchen, eine selbst geführte Harry-Potter-Tour machen oder mit dem Bus zum Strand von Portobello fahren – alles ohne einen Penny auszugeben.
Unterkunft in Edinburgh
Edinburgh bietet Unterkunft für jedes Budget und jeden Stil – großartige Suiten, günstige Hotels, Privatwohnungen, Zimmer in Einheimischenhäusern, traditionelle schottische B&Bs, Hostel-Schlafsäle und Universitätswohnheime im Sommer. Erstbesucher wollen meistens in der Old Town oder im West End sein, um nah am Geschehen zu sein; für ein Dorfgefühl lohnen sich Leith oder Stockbridge.
- Hotels – in jedem Viertel gibt es Optionen in allen Preisklassen. Starte mit Unterkunft in der Old Town.
- B&Bs – ein herzliches schottisches Willkommen und meistens ein vollständiges warmes Frühstück oder Porridge zum Start.
- Apartments – ideal für Familien, Gruppen und längere Aufenthalte; viele konzentrieren sich rund um die (lebhafte, manchmal laute) Royal Mile.
- Hostels – meist in der Old Town nahe Royal Mile und Cowgate, mit Schlafsälen, Privacy-Pods und Privatzimmern.
- Schlossaufenthalte – im Edinburgh Castle kannst du nicht übernachten, aber historische Castle-Hotels in der Nähe der Stadt nehmen Buchungen entgegen.
Planst du einen besonderen Anlass? Unser umfassender Guide zu romantischen Hotels in Edinburgh – die gotischen Gebäude der Stadt bieten atmosphärische Rückzugsorte. Mit kleinem Budget hält unser Budgethotels unter £200-Überblick die Kosten niedrig, ohne auf eine gute Lage zu verzichten.
Essen & Trinken
Das Frühstück beginnt ab etwa 7 Uhr, Brunch läuft bis ca. 11 Uhr – die meisten Hotels servieren ein vollständiges Scottish Breakfast (Haggis, Black Pudding, Wurst, Speck, Eier, Tattie Scones), und Orte wie Loudons bieten auch Eggs Benedict und Pancakes an. Das Mittagessen ist grob von 12 bis 14 Uhr (manche Küchen schließen dann bis zum Abendessen), und viele Cafés schließen gegen 15 Uhr. Das Abendessen – von manchen Schotten „Tea” genannt – beginnt ab 17 Uhr. Old-Town-Imbisse mit Pizza, Fish and Chips und dem berühmten tiefgebratenen Mars-Riegel bleiben bis etwa 1 Uhr morgens geöffnet.
Afternoon Tea ist ein geliebtes Ritual in Hotels und Veranstaltungsorten wie The Signet Library, und Edinburghs Wochenmärkte (Castle Terrace samstags, Stockbridge sonntags) sind großartig für lokale Produkte. Tiefer einsteigen mit unseren Guides zu den besten Edinburgh Restaurants, Afternoon-Tea-Spots, Foodtouren und Erlebnissen und Whisky-Touren in Destillerien und Pubs.
Packliste & Stecker
Das Schwierigste bei der Edinburgh-Reiseplanung ist das Packen für vier Jahreszeiten an einem Tag. Pack viele Schichten, eine wasserdichte Jacke und wirklich bequeme Schuhe – du wirst viele Stufen, Kopfsteinpflaster und Hügel überwinden.
Scotland verwendet den britischen Dreipoligen Stecker (Typ G) bei 230V – fast doppelt so hoch wie die US-Spannung – also benötigen nordamerikanische Besucher einen Reiseadapter und für manche Geräte einen Spannungswandler. Die meisten modernen Hotels haben USB-Ladepunkte. Unser vollständiger Schottland-Packliste-Guide schlüsselt es saisonweise auf.
Gesundheit, Sicherheit & Gesetze
Edinburgh ist im Allgemeinen eine sichere, einladende Stadt für Einheimische und Besucher. Benutze den normalen Stadtverstand: Sei nachts aufmerksam, und wenn du Menschenmassen von Partygängern nicht magst, meide Cowgate und Grassmarket zu Pub- und Club-Schließungszeiten. Spare die atmosphärischen Gassen und Parks für das Tageslicht auf.
- Notfälle: 999 für Feuerwehr, Krankenwagen oder Polizei anrufen. Für nicht dringende Polizeiangelegenheiten 101 anrufen; für nicht dringenden Gesundheitsrat NHS 24 unter 111 anrufen.
- Unwohl fühlen: Apotheken wie Boots verkaufen rezeptfreie Medikamente; Supermärkte führen die Grundlagen. Bei ernsteren Problemen die Reiseversicherung kontaktieren – unter Umständen erhältst du kostenlose NHS-Behandlung.
- Versicherung: Immer eine Reiseversicherung abschließen, bevor du anreist, die Gesundheit sowie Verlust, Schaden und Diebstahl abdeckt.
- Alkohol & Drogen: Das gesetzliche Mindestalter zum Trinken ist 18. Straßenkonsum kann von der Polizei unterbunden werden; Alkohol ist in ScotRail-Zügen verboten (auf LNER erlaubt). Drogen sind illegal.
- Leitungswasser ist ausgezeichnet und kostenlos – eine Flasche auffüllen spart Geld, und in Cafés und Restaurants kannst du kostenlos Leitungswasser verlangen.
- Toiletten: In Parks, Einkaufszentren (Waverley Mall, St James Quarter) und Verkehrsknotenpunkten zu finden, oft gegen eine kleine Gebühr (ca. 30p). Manche Behinderten-WCs benötigen einen RADAR-Schlüssel; Kaufhäuser wie Harvey Nichols haben kostenlose Kundentoiletten.
Die Stadt kennenlernen
Stadtteile
Edinburgh spricht nicht wirklich von Stadtteilen, hat aber klar abgegrenzte Bereiche: die historische, attraktionsgespickte Old Town; die elegante New Town zum Shoppen und Essen rund um Princes und George Streets; das gehobene, malerische Stockbridge und Dean Village; das hippe, am Wasser gelegene Leith; das Boutique-West End; das aufstrebende West Edinburgh (Heimat von Murrayfield); und das studentisch geprägte Southside neben den Meadows.
Sprache & Kommunikation
Englisch ist die Hauptsprache, wobei britische Rechtschreibung und Wortschatz vom US-Amerikanischen abweichen (neighbourhood/neighborhood, chips/crisps). Nur sehr wenige Menschen in Edinburgh sprechen Gälisch, und der Ostküstenakzent ist für Besucher im Allgemeinen leichter zu verstehen als der Glasgower. Durch die Studenten- und Gastgewerbe-Szene hörst du viele internationale Akzente – und reichlich schottischen Slang, den du vor der Reise lernen solltest.
Die Mobilfunkabdeckung ist gut (meist 4G, stellenweise 5G); eine SIM-Karte bei Three, EE oder Vodafone auf Princes Street kaufen. Kostenloses WLAN ist in Unterkünften und manchen Cafés üblich, aber nicht immer zuverlässig – also alles Wichtige herunterladen. Die meisten Einheimischen kommunizieren über WhatsApp, Signal und die üblichen Social-Media-Apps. Edinburgh-Festnetzanschlüsse beginnen mit 0131. Das Touristenzentrum, das Edinburgh iCentre, befindet sich in der 249 High Street auf der Royal Mile.
Einkaufen & Souvenirs
Etwas vergessen? Edinburgh hat alles. Princes Street bietet Kettengeschäfte und Scotland-Shops; George Street ist gehobener; Rose Street mischt Outdoor-Ausrüstung und Pubs; das West End ist voller Einzelhändler; St James Quarter ist das große moderne Einkaufszentrum; und die Royal Mile ist vollgepflastert mit Wolle, Tartan und Souvenirs. Für Geschenke achte auf Tartan, Wolle, Kunst und Handwerk, Whisky, Gin oder Tablet (ein schottisches Konfekt). Außerhalb der Stadt bieten The Gyle, Fort Kinnaird und Livingston’s Designer Outlet kostenloses Parken und größere Geschäfte.
Reiserouten & Aktivitäten
Egal wie viel Zeit du hast, wir haben einen fertigen Plan. Ob du es auf einen Tag komprimierst oder ein zweiwöchiges Schottland-Abenteuer aufbaust – starte mit einer unserer kostenlosen, erprobten Reiserouten und passe sie an dein Tempo an.
- Guide für Erstbesucher – das Wichtigste für einen ersten Edinburgh-Trip.
- Ein Wochenende in Edinburgh – zwei bis drei Tage, Tag für Tag.
- 7-Tage-Scotland-Reiseplan und 10-Tage-Reiseplan – die klassischen Highlands-und-Inseln-Routen.
- Highlands-Touren ab Edinburgh – 1–4-tägige geführte Touren zu Loch Ness, Glencoe und Skye.
- Outlander-Drehorte und Harry-Potter-Sehenswürdigkeiten – für Film- und Serienfans.
Häufig gestellte Fragen
Deine Edinburgh-Reise planen: FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Edinburgh?
Jederzeit, aber Mai und September bieten das beste Gleichgewicht aus gutem Wetter, langen Tagen und weniger Menschenmassen. August ist der Hochpunkt des Fringe (lebhaft, aber teuer und voll), während der Winter Hogmanay und weihnachtlichen Zauber bringt. Temperaturen nach Saison findest du in unseren Reisezeithinweisen weiter oben.
Brauche ich ein Auto in Edinburgh?
Nein – das Zentrum ist gut zu Fuß erreichbar und bestens mit Bussen und Straßenbahnen erschlossen, und Autofahren hier ist stressig. Ein Auto nur für die Erkundung der weiteren Highlands mieten, oder stattdessen eine geführte Highlands-Tour buchen.
Wo kann ich Haggis essen?
Fast überall. Jedes Pub und Restaurant in der Old Town serviert Haggis als Teil eines vollständigen Scottish Breakfast oder mit Neeps und Tatties zum Abendessen. Haggis Bonbons (paniert und frittiert) sind ein sanfter Einstieg, und es gibt auch eine leichtere vegetarische Variante.
Wo kann ich in der Nähe von Edinburgh ein Hochlandrind sehen?
Swanston Farm in den Pentland Hills ist einer der nächstgelegenen Orte – frag im Swanston Restaurant nach dem Hochlandrind-Flyer. Prestonfield House, eines der romantischsten Venues der Stadt, hält ebenfalls zwei Hochlandrinder (und Pfauen).
Kann ich die Highlands von Edinburgh aus besuchen?
Ja. Von der Hauptstadt starten zahlreiche Touren, die ein bis vier Tage dauern und Lochs, Glens, Loch Ness und Skye erreichen. Unser Highlands-Touren-Guide stellt alle Optionen vor.
Wo gibt es die besten Aussichten in Edinburgh?
Calton Hill, The Vennel (für den klassischen Schlossblick), Advocate’s Close, die Dachterrasse des National Museum of Scotland und die Terrasse des Chaophraya sind Favoriten unter Fotografen.
