GTA 6: Geld spielt in der Story eine größere Rolle als in jedem Vorgänger
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GTA 6: Geld spielt in der Story eine größere Rolle als in jedem Vorgänger

8 October 2026 · 3 min read · Nachrichten

Grand Theft Auto 6 steht vor der Tür – am 19. November 2026 erscheint der meistantiziperte Titel des Jahres für PS5 und Xbox Series X|S. In einem ausführlichen Interview mit IGN hat Rockstar North Co-Studiodirektor Rob Nelson nun ein entscheidendes Detail verraten: Geld spielt in der Handlung von GTA 6 eine weitaus größere Rolle als in allen Vorgängern.

Ohne Geld kein Fortschritt

„Wir haben Geld in dieser Story wichtiger gemacht als in jedem früheren GTA-Spiel“, erklärt Nelson. „Es gibt Momente, in denen ihr tatsächlich raus in die Welt müsst und Geld verdienen müsst – egal ob ihr Autos klaut und verkauft oder Orte überfallt. Es wird Teile des Spiels geben, in denen ihr Geld verdienen müsst, um im Missionsfortschritt voranzukommen.“

Das ist ein signifikanter Wandel für die Serie. In früheren GTA-Teilen war Geld zwar vorhanden, aber selten ein echtes Hindernis für den Story-Fortschritt. In GTA 6 wird es offenbar Momente geben, in denen Jason und Lucia buchstäblich pleite sind und aktiv etwas unternehmen müssen, bevor die Handlung weitergeht.

„Es wird Teile des Spiels geben, in denen ihr Geld verdienen müsst, um im Missionsfortschritt voranzukommen.“ – Rob Nelson, Rockstar North

Mehr Freiheit in den Missionen

Neben der neuen Geld-Mechanik betonte Nelson auch, dass GTA 6 den Spielern deutlich mehr Freiheit in den Missionen bieten wird als die Vorgänger. „Es ist manchmal schwer, die Qualität auf dem gewünschten Niveau zu halten, wenn man zu viel Freiheit oder zu viele Wahlmöglichkeiten in Missionen zulässt – aber wir versuchen es überall dort, wo es möglich ist“, so der Studiochef.

Ein konkretes Beispiel: In einer Mission, in der Jason und Lucia aus einem Hochhaus fliehen müssen, gibt es mehrere Routen nach draußen. Der Spieler kann dem optimalen Weg folgen – oder eigene Wege finden. Solange die Handlung systemisch bleibt und sich nicht widersprüchlich zur offenen Welt anfühlt, will Rockstar den Spielern maximale Freiheit geben.

Neues System: Missionen in GTA 6 sollen sich wie die offene Welt anfühlen – mit tonnenweise Wahlmöglichkeiten statt linearer Abläufe.

Lucia und Jason: Gegenpole mit Tiefe

Die beiden Protagonisten wurden laut Nelson bewusst als Gegenpole zueinander entworfen. Während Lucia aktiv für ein besseres Leben kämpft, wird Jason meist durch äußere Faktoren zum Handeln gezwungen und zum Spielball des Schicksals. Die Beziehung zwischen den beiden ist zwar zentral für die Handlung, aber vollständig optional – Spieler können sie pflegen oder ignorieren.

Zwischen den Story-Missionen gibt es laut Nelson „eine Tonne“ an Aktivitäten: Geld verdienen durch Autodiebstahl und Überfälle, Zeit miteinander verbringen, die Beziehung stärken oder einfach die Welt erkunden. Die offene Welt von Vice City und Umgebung soll so lebendig sein, dass sich Spieler frei entscheiden können, wie sie ihre Zeit verbringen.

Die Welt als Schnellkochtopf

GameStar beschreibt die Welt von GTA 6 als „Schnellkochtopf für alle Arten von Irrsinn“ – ein Ort, an dem astronomischer Reichtum auf unendliche Ambitionen trifft. Themen wie der American Dream und extreme Auswüchse des Kapitalismus werden in der Handlung deutlich mitschwingen. Die Standard Edition kostet in Deutschland 79,99 Euro, die Ultimate Edition 99,99 Euro.

Mit der neuen Gewichtung des Geldes und der erweiterten Missionsfreiheit scheint Rockstar das Rezept für ein GTA zu finden, das sich frischer anfühlt als jeder Vorgänger. Die Warteschlangen für den 19. November werden lang – und das Warten könnte sich mehr lohnen als bei jedem anderen Release dieses Jahres.

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