„Revelation“-Platin wird einfacher als Rebirth – Hamaguchi nennt konkretes Ziel
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„Revelation“-Platin wird einfacher als Rebirth – Hamaguchi nennt konkretes Ziel

26 September 2026 · 3 min read · Nachrichten

Wer an der Platin-Trophäe von Final Fantasy 7 Revelation scheitern sollte, kann sich bei Game Director Naoki Hamaguchi beschweren – der hat es nämlich bereits 46 Mal durchgespielt. Doch genau er verspricht jetzt, dass das Freischalten der begehrtesten Trophäe im dritten Teil der Remake-Trilogie deutlich angenehmer wird als in Rebirth.

Auf der Tokyo Game Show 2026 sprach Hamaguchi offen über eines der größten Ärgernisse der Fangemeinde: die nahezu unerreichbare Platin-Trophäe in Final Fantasy 7 Rebirth. Und er machte eine konkrete Zusage.

Was in Rebirth schiefgelaufen ist

Final Fantasy 7 Rebirth war ein Spiel mit fast überwältigender Fülle: Offene Welt, Minispiele, Nebenquests, Battle Intel-Missionen, Chocobo-Aktivitäten – und all das musste für die Platin-Trophäe quasi vollständig abgehakt werden. Die Folge: Deutlich weniger Spielerinnen und Spieler sicherten sich die Platin als noch im ersten Teil des Final Fantasy 7 Remake.

„Was die Platin-Trophäe von Rebirth betrifft, gibt es einfach so viel zu tun. Wir wollten, dass die Spieler all diese Inhalte durchspielen und perfektionieren. Dass es dadurch schwierig werden würde, war gewissermaßen beabsichtigt“, erklärte Hamaguchi auf der Tokyo Game Show 2026. Er fügte hinzu: „Aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass so viele Leute die Platin-Trophäe haben wollen. Das war der Punkt, den wir unterschätzt haben.“

Battle Director Teruki Endo brachte es noch knapper auf den Punkt: „Oh nein! Das tut mir leid – ich bereue es.“

Das neue Ziel: 20 Prozent sollen Platin erreichen

Für Final Fantasy 7 Revelation hat das Square-Enix-Team die Trophäen-Liste grundlegend überarbeitet. Hamaguchi nennt sogar eine konkrete Zielvorgabe: „Im Vergleich dazu wird die Platin-Trophäe in Revelation leichter zu erhalten sein. Was den Schwierigkeitsgrad angeht, gehen wir davon aus, dass etwa 20 Prozent der Spieler – vielleicht sogar mehr – sie erreichen können.“

„Die Kämpfe selbst sollen Spaß machen und nicht einfach nur herausfordernd sein. Das ist eine Sache, die wir aus Rebirth gelernt haben.“ – Naoki Hamaguchi, Game Director

Das neue Trophäen-Design soll sicherstellen, dass das Freischalten unterhaltsam bleibt, statt sich wie eine lästige Pflicht anzufühlen. Der Schwerpunkt liegt nicht auf vollständiger Abdeckung aller Inhalte, sondern auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Herausforderung und Belohnung.

Was sich am Trophäen-System konkret ändert

Das Trophäen-Design in Revelation folgt einer anderen Philosophie als die Vorgänger. Statt alles aus der offenen Welt abzuhaken, setzt das Spiel auf optionale Endgame-Inhalte als Hauptherausforderung für Completionists. Der VR-Kampfsimulator – in Rebirth eines der frustrierendsten Elemente für Platin-Jäger – bekommt neue Regeln: In Drei-Personen-Kämpfen kann jeder Charakter nur einmal pro Kampfset eingesetzt werden, was Strategie statt bloße Ausdauer fordert.

Zudem verzichtet Revelation auf den New-Game-Plus-Modus als primären Anreiz für Wiederholungsspiele. Stattdessen wartet das Spiel mit mehreren eigenständigen Endgame-Inhalten auf, die auch nach Abschluss der Hauptgeschichte fordern sollen – darunter Weapon-Kämpfe, die Hamaguchi als die härtesten des Spiels bezeichnet.

Schließlich wird auch das Endgame anders strukturiert als in den Vorgängern. Hamaguchi erläuterte, dass Revelation keinen klassischen New-Game-Plus-Modus als primären Anreiz nutzt. Stattdessen warten mehrere eigenständige Endgame-Inhalte auf Completionists – darunter Weapon-Bosse, die laut Hamaguchi die härtesten Kämpfe des gesamten Spiels darstellen werden. Wichtig: Diese Kämpfe sind optional. Wer die Platin-Trophäe will, muss sie nicht zwingend bezwingen. Wer das letzte Wort haben und alles ausgereizt haben möchte – der schon.

Revelation im Überblick

Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PlayStation 5, PC, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Auf der PS5 Pro bietet das Rollenspiel einen exklusiven Versatility-Modus, der dank Sonys PSSR-Technologie 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Auf der Standard-PS5 und Xbox Series X stehen drei Grafikmodi zur Wahl – für Auflösung, visuelle Details oder höhere Bildrate.

Hamaguchi bestätigte, dass Revelation ein umfangreiches Abenteuer wird, mit über 100 Stunden Spielzeit für Completionists. Dass die Platin-Trophäe trotzdem zugänglicher als je zuvor in der Trilogie sein soll, ist das eigentliche Versprechen des Teams. Für Fans, die Rebirth aus Platinmüdigkeit abgebrochen haben, könnte der finale Teil der Remake-Trilogie der gesuchte Neustart sein.

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